Kostenloser Versand für Bestellungen ab 200 €.

Geschichte der Familie Schockemöhle

Mühlen, eine von sechs Bauernschaften der Gemeinde Steinfeld im Oldenburger Münsterland, wäre eines von vielen tausend unbekannten deutschen Dörfern, würde dort nicht die Familie Schockemöhle zu Hause sein. Und deshalb kennen Reiter und Züchter in der ganzen Welt diesen Ort, dessen berühmteste Bürger, die Brüder Alwin und Paul, in den letzten Jahrzehnten alles, was sie angepackt haben, in Gold verwandelt haben.

Der grandiose Olympiasieg von Alwin Schockemöhle vor den Toren Montreals war eine der spektakulärsten Entscheidungen im internationalen Springsport.

Am 27. Juli 1976 hat der Mann, der zwei Jahrzehnte lang vergeblich von einem internationalen Championatstitel geträumt hatte, Gold geholt. Mit 39 Jahren. Mit seinem unvergessenen braunen Wallach Warwick Rex, der damals zehn Jahre alt war und mit dem er elf Monate zuvor in München Europameister geworden war. Wolkenbruchartige Regengüsse hatten den Platz im „Reiterdorf“ Bromont über Nacht in eine Seenlandschaft verwandelt. Nur ein Paar behielt souverän die Nerven: Alwin Schockemöhle und Warwick Rex lieferten zwei makellose Null-Fehler-Ritte ab und waren längst Olympiasieger, als der Kanadier Michel Vaillancourt, der Belgier Francois Mathy und die britische Amazone Debbie Johnsey um die Medaillen stechen mussten.

Alwin Schockemöhle ist auf vielfältige Art erfolgreich gewesen. Als Landwirt, Kaufmann und Fabrikant, als Züchter und Ausbilder. Viele der bekanntesten Springreiter wurden von ihm entdeckt oder waren seine Schüler. Auf seinem Hof in Mühlen liegen die Wurzeln der großen Erfolge von Weltmeister Gerd Wiltfang, Franke Sloothaak, Deutscher Meister und Derbysieger, Thomas Frühmann, jahrelang Österreichs erfolgreichster Springreiter, und Doppel-Olympiasieger Ulrich Kirchhoff. Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn als Springreiter, die ihm immerhin bei Olympischen Spielen auch drei Mannschaftsmedaillen eingebracht hat – je einmal Gold, Silber und Bronze – wandte sich Alwin Schockemöhle den Trabern zu. Jahrelang beherrschte er mit seinen Top-Pferden – Diamond Way wurde Europas erfolgreichster Vererber, Campo Ass gewann dreimal den Großen Preis von Europa und Abano AS gewann 2003 den Prix d’Amerique in Paris – die Szene. Spitzentraber von Weltrang und zahlreiche Derbysieger stammen aus Mühlen, wo seinerzeit eine weltweit einzigartige, 1050 Meter lange überdachte Trainingsbahn erbaut wurde.

Alwin Schockemöhle sorgt sein Leben lang für Aufsehen – 1976 sogar als Krawattenmann des Jahres. Mit dem Titel werden seit 1965 jährlich Menschen ausgezeichnet, die mit ihrem Outfit Mode überzeugend darstellen und die Krawatte als Eyecatcher geschickt in Szene setzen. Der Krawattenmann gilt als Ehrung des “guten Geschmacks” und wird von dem Deutschen Krawatten-Institut, dem Deutschen Mode-Institut und der „Samt-und-Seiden-Stadt” Krefeld vergeben. Als erster Krawattenmann wurde Hans-Joachim Kulenkampff gekürt. Zu den Titelträgern zählen bis heute Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aus Gesellschaft und Politik, Film und Fernsehen, Wirtschaft und Sport – darunter SPD-Altbundeskanzler Willy Brandt, RTL-Moderator Günter Jauch, sein Kollege Johannes B. Kerner vom ZDF und der Swingsänger Roger Cicero.

Die Modewelt rückt jetzt erneut in den Fokus der Familie: Christina Schockemöhle, jüngste Tochter von Alwin und Rita Schockemöhle, gründete ihr gleichnamiges Label 2010.

Newsletteranmeldung


Frau Herr 



viagra online canadian drugs antibiotics antibiotics from canada
viagra online canadian drugs antibiotics antibiotics from canada